Der gemeine Deutsche ist nicht fröhlich? Kann nicht aus sich heraus gehen? Nun,… scheinbar doch – wenn er dafür bezahlt wird. Wartet der Mensch womöglich tagtäglich nur auf die Bitte eines Dritten, fröhlich zu sein?

Was ursprünglich als normale Projektabwicklung begann, entwickelt sich aktuell zum verhaltenswissenschaftlichen Feldversuch. Diese Anzeige habe ich am schwarzen Brett der Uni aufgeben.  Hier das “best of” der bisherigen Antworten:

  • «Besonders geeignet bin ich hierfür aufgrund einer kräftigen Lunge vom jahrelangen Querflöte spielen, Ausdauer und gute Laune bringe ich aus dem lateinamerikanischen Tanzsport mit.»
  • “Mein Name ist xxxx, ich bin 20 Jahre alt und habe überhaupt keine Probleme laut und begeistert zu kreischen.”
  • “… und bin qualifiziert um für Sie zu jubeln. Ich studiere seit Herbst 2009 und finde die Idee fantastisch für Ihre Besucher zu jubeln. Ich habe mein Leben lang viel und ausgiebig gejubelt und die Technik im Laufe der Jahre perfektioniert.”
  • “Außerdem bin ich groß und kann deswegen auch gut aus der zweiten Reihe jubeln.”
  • “Vielfältige Theatererfahrungen machen mich zu einem “profesionellen Jubler”
  • E-Mail-Betreff: Juhuuuuuuuu. «kann ich nicht nur auf deutsch sondern auch perfekte in englisch….”
  • “Ich bin eine 24-jaehrige Grafik-Design-Studentin aus Leipzig, wuerde mich freuen ein Fanposter extra dafuer anzufertigen und mitzubringen.”
  • “Ich bin xxxx – und ich bin yyyy. Wir sind ein fröhliches Pärchen aus Leipzig. Wir würden für Sie gerne so richtig ausrasten!!!”
  • “Wir haben kräftige Stimmenbänder, Mut, gute Laune sowieso und haben bisher nicht nur beim Public Viewing für ausgelassene Stimmung gesorgt”

Ich freue mich auf mehr.
Wir seh’n uns! (bzw. Ihr hört uns!)